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Tom Ryser aka Lahoja
Mario sagt über Tom...
Tom ist keiner, der sich leise durchs Leben geschlichen hat. Im Gegenteil. Wer ihm begegnet, merkt schnell:
Hier ist jemand mit Meinung. Mit Haltung. Und mit einem unverkennbaren Drang, die Dinge richtig zu machen. Er ist direkt, ehrlich, manchmal unbequem, aber immer klar. Und genau das macht ihn so besonders.
Er hat sich durchs Leben gekämpft – mit einer Mischung aus Sturheit, Humor und einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. Bei einem Unfall verlor er einen Teil seines rechten Fingers, nicht aber sich selbst. Und genau das ist seine Stärke: ein innerer, klarer Kompass, der ihn immer wieder auf Kurs bringt. Und auf diesem Kurs begegnet man denselben Werten, die ihn ausmachen: Respekt, Verbindlichkeit und Echtheit.
Zum Modellbau kam er nicht über Nacht. Es war eher ein Wiedersehen mit einer alten Liebe, die nie ganz weg war. Als Kind bastelte er mit Lego Technik, baute Slotcars und tüftelte an allem, was klein, beweglich und präzise war. Die Leidenschaft war also immer da – nur der Fokus war irgendwann woanders. Nämlich in dem Moment, als ein paar Freunde mit RC-Cars bei ihm auftauchten und er die ersten erlebnisreichen und erfüllenden Stunden damit im Wald verbrachte. Ein vielleicht unscheinbarer Moment, der aber alles veränderte.
Im Gelände, draussen zwischen Bäumen, Matsch und Geröll, fand Tom zurück zu etwas, das grösser war als ein Hobby. Dort, wo man stundenlang einfach nur fährt, testet, anpasst, wieder fährt. Dort hat er etwas gefunden – Frieden, Ruhe und Freude. Und dieses tiefe Lächeln, das man nur hat, wenn alles passt.
Toms Liebe zum Detail lässt sich nicht in Pixeln messen, sondern in Hingabe. Jedes Fahrzeug, das er baut, trägt seine Handschrift und erzählt in jedem Detail von seiner Hingabe. Nichts ist Zufall. Alles hat seinen Platz und jedes erzählt seine eigene Geschichte.
Tom baut nicht für den Massenmarkt. Und auch nicht für einen bestimmten Typ Mensch. Er baut für alle, die das Besondere erkennen, wenn sie es sehen. Für alle, die nicht „mehr“, sondern echter wollen.
Er lebt dort, wo andere Urlaub machen: mit drei Seiten Natur ums Haus, einer Werkstatt, in der die Zeit anders tickt, und einem Herz, das ganz genau weiss, was es braucht – ein bisschen Ruhe, ein bisschen Erde unter den Schuhen, und einen handgebauten Land Rover, der durchs Unterholz zieht wie ein Stück Seele auf Rädern.
Und wenn genau in diesem Moment alles passt, wenn das Auto fährt, wie es soll, das Gelände knirscht und die Natur singt, dann weiss Tom:
Das ist es. Genau das ist es.
Mario Gutweniger
Tom sagt über Mario...
Es gibt Menschen, die führen nicht, weil sie wollen, dass andere ihnen folgen, sondern weil sie dafür sorgen, dass niemand zurückbleibt. Mario ist so ein Mensch.
Als Unternehmer in dritter Generation trägt er Verantwortung mit einer Selbstverständlichkeit, die weder aufgesetzt noch berechnend ist. Es ist einfach Teil von ihm. Gelernt hat er das nirgends – es war immer schon da. Dieses stille Gespür für das, was um ihn herum passiert. Für die Menschen. Für das Ganze.
Er ist keiner, der alles kommentieren muss. Aber wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät, merkt er es – lange bevor es laut wird. Und dann greift er ein. Nicht mit dem Hammer, sondern mit der richtigen Mischung aus Klarheit und Geduld.
Er hört hin, beobachtet, wägt ab. Und wenn er entscheidet, dann sitzt es.
Mario ist ein Macher. Was ihn auszeichnet, ist nicht das grosse Wort, sondern das verlässliche Tun. Auf ihn kann man zählen. Und das wissen die Menschen um ihn herum auch. Nicht laut, aber tief.
Seine Motivation für LSRC kommt nicht aus dem Drang, sich selbst zu verwirklichen. Sondern aus etwas viel Echterem: dem Wunsch, anderen das Gefühl zu geben, das er selbst kennt. Denn wenn er mit einem Modell unterwegs ist, das für ihn gebaut wurde – individuell, detailverliebt, mit Seele – dann ist da mehr als Technik im Spiel. Dann ist da Stolz. Und Freude. Und dieses stille Staunen, wenn etwas wirklich gut gemacht ist. Mario will genau dieses Gefühl weitergeben. Er will, dass Menschen etwas in den Händen halten, das nicht nur „funktioniert“, sondern etwas in ihnen bewegt.
Dass jemand sagt: „Das gehört mir. Das wurde für mich gebaut. Und es fährt nicht nur hervorragend, sondern es fühlt sich auch noch richtig an.“
Er ist der ruhige Pol im Projekt. Der, der anderen den Rücken freihält, während diese mit voller Kraft in die Gestaltung gehen. Der, der Strukturen schafft, wo kreative Energie ins Wanken kommen könnte. Und der, der mit seinem grossen Herzen Platz für Emotion, Spontanität und echte Begeisterung lässt.
Mario träumt von Freiheit auf Rädern. Von seinem Wohnmobil, mit dem er losfahren kann – ohne Ziel, aber mit allem, was ihn bewegt. Und natürlich mit dabei: seine drei RC-Modelle. Einer selbst gebaut, zwei von LSRC.
Denn für Mario ist der Weg das Ziel und ein Teil seines Weges will er fahren und das Leben so richtig geniessen.
Und wenn es holprig wird, dann hält er Kurs. Für sich und für alle, die mitfahren.

Wenn aus zwei Fernbedienungen ein gemeinsames Steuer wird
Manchmal beginnt eine Geschichte nicht mit einem Handschlag, sondern mit einem Funkgerät.
Im Mai 2023 meldete sich Mario für einen RC-Event am Albis-Scale an. Tom war einer der Mitorganisatoren und entsprechend beschäftigt. Deshalb kamen die beiden an diesem Tag kaum ins Gespräch. Und doch: Etwas begann.
Mario wurde nach dem Event in den WhatsApp-Chat aufgenommen und der erste Funkkontakt war hergestellt. Was folgte, waren zuerst keine grossen Reden, sondern unzählige gemeinsame Fahrten mit Fernbedienungen in der Hand und ein wachsendes Verständnis füreinander. So fragte Mario irgendwann direkt nach Toms fehlenden Finger. Aus der Frage wurde Offenheit. Aus der Offenheit wurde ein Gespräch. Und aus dem Gespräch wurde eine Verbindung.
Beide hatten ihre Geschichte, ihre Haltung und ihre Art durchs Leben zu gehen. Und trotz der Unterschiedlichkeit (oder vielleicht grad dank dieser 😉) war da vielmehr Gemeinsamkeit als das, was sie trennte. Nämlich ein Gespür für das Echte, für Menschen, für das, was möglich ist, wenn man nicht urteilt, sondern zuhört und zusammen Zeit teilt.
So fuhren sie weiter und tauschten sich über Autos, Technik, Träume und Taten aus.
Zwei Charaktere:
Unterschiedlich genug, um sich zu ergänzen.
Gleich genug, um sich zu vertrauen.
So wurde aus einem gemeinsamen Abenteuer eine GmbH.
Und aus zwei Fernbedienungen ein gemeinsames Steuer.
